Geschichte
1914 werden neue Fabrikräume an der Kernstrasse in Zürich bezogen.
Der Kundenkreis wird auf die deutschsprachige Schweiz ausgedehnt. Produkte werden aus Hygienegründen je länger je mehr in werbegrafisch gestalteten Papierbeuteln verpackt.
Neubau einer Fabrik an der Badenerstrasse in Zürich-Altstetten, der kurz vor der Landesaustellung im Jahr 1939 und dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges erbaut ist.
Abteilung für Handarbeit
1958 ist die Wipf AG hauptsächlich ein Papier und Karton verarbeitender Betrieb mit Flexo- und Offsetdruck.
Im Jahr 1962 erfolgt die Spezialisierung auf flexible Verpackungen sowie der Einstieg in den Tiefdruck und die Folienkaschierung. Es werden erstmals gesiegelte Beutel hergestellt die erste Vakuumverpackungen für Kaffee produziert.
Der Umzug in die neue Fabrikanlage nach Volketswil erfolgte 1970. Um keinen Produktionsunterbruch zu erleiden, wurden neue Maschinen (Tiefdruckanlage, Kaschiermaschine und Rollenschneider) in Betrieb genommen.
Im Jahr 1972 werden sterilisationsfeste Verbundfolien entwickelt.
Die Entwicklung und Patentierung des WICOVALVE® Aromaschutz- und Überdruckventils findet 1976 statt.
Die Wipf AG steigt 1986 in die Blasfoliencoextrusion zur Herstellung von hochwertigen Polyethylen-Kaschierfolien ein. Nach rund 26 Jahren erfolgt das Outsourcing der PE-Folienherstellung.
2003 wird eine regenerative Abluftreinigungsanlage (RNV) mit Wärmerückgewinnung zur Aufheizung von Thermoöl und Warmwasser installiert.
Die Druckkapazität wird 2005 mit einer neuen 10-Farben-Tiefdruckanlage erweitert. Vier Jahre später wird die zweite 10-Farben-Tiefdruckanlage installiert.
Das digitale Druckzeitalter beginnt. Die Inbetriebnahme der zweiten Digitaldruckmaschine HP Indigo 20000 für das Bedrucken von flexiblen Verpackungen erfolgt im Jahr 2014.

100 Jahre Tradition und Innovation

1914
Übernahme der 1882 gegründeten Firma von Carl Lüdin für maschinelle Papiersackfabrikationen im Zentrum von Zürich durch Heinrich Wipf und Einführung des Flexodrucks.

1934
Cellophan- und Alufolien werden erstmals für Nahrungsmittelverpackungen eingesetzt.

1962
Einstieg in den Tiefdruck und in die Folienkaschierung. Herstellung der ersten Vakuumverpackungen für Kaffee.

1966
Gründung der Wipf Holding AG in Zürich.

1970
Umzug der Wipf AG und der Wipf Holding AG von Zürich in das neue Werk für flexible Verpackungen nach Volketswil.

1971
Einstieg in die Folienextrusion.

1976
Produktionsaufnahme der WICOVALVE®-Aromaschutz- und Überdruckventile.

1988/1989
Einstieg in die Herstellung von PE-Folien und Inbetriebnahme der ersten Standbeutelmaschine.

1991
Expansion in die EU. Die Wipf Gruppe erwirbt die Paka Verpackungen GmbH in Marchtrenk, Österreich. Spätere Umbenennung in Wipf Austria GmbH.  

1998
Umstellung der Informatik auf SAP auf Gruppenebene.

2000
Inbetriebnahme der ersten Laserperforationsanlage.

2002
Neubau Beutelabteilung.

2005
Erweiterung der Druckkapazität mit einer neuen Tiefdruckanlage modernster Technologie mit Waschanlagen und einem vollautomatischen Zylinderlager.

2008/2009
Installation einer zweiten Triplex- Kaschieranlage und einer zweiten 10-Farben- Tiefdruckanlage.

2010
Rückverlagerung des Werkes in Österreich in die Schweiz und Stärkung des Standortes Volketswil.

2012
Outsourcing der PE-Folienherstellung und Einstieg in den Digitaldruck für flexible Verpackungen.

2013
Gründung Tochtergesellschaft  Wipf Doypak A.S in der Türkei

2014
Die Wipf Gruppe wurde am 1. Januar 2014 100 Jahre alt und Inbetriebnahme einer zweiten Digitaldruckmaschine HP Indigo 20000.

2015
Gründung der RC- Film LTD, Rayong, JV zur Herstellung von PP-Folien in Thailand.

2016
Installation einer neuen Beutelanlage, Kaschieranlage und eines Ventilmontageautomaten